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Mittwoch, 19. September 2018

Steinwaldschule von A bis Z

A-, B-, C-Kurse

Kurse werden an der Steinwaldschule in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik eingerichtet. Hier werden die eingestuften Schüler/innen nach ihren Leistungsfähigkeiten unterrichtet. Die Einrichtung der A,B,C -Kurse erfolgt in Englisch und Mathematik in der Jahrgangstufe 7, in Deutsch in der Jahrgangstufe 8.

Abitur

kann man auf der Steinwaldschule nicht machen, denn diese Schule geht nur bis Klasse 10. Bei entsprechenden Leistungen erhalten die Schüler/innen aber - wie auf einem Gymnasium - „die Versetzung in die Klasse 10 einer Oberstufe", auf der sie nach weiteren drei Jahren Schulzeit ihr Abitur machen können. Die Steinwaldschule vergibt an ihre Schüler/innen nach Klasse 9 den Hauptschulabschluss und den Qualifizierenden Hauptschulabschluss, am Ende der Klasse 10 - je nach erreichtem Leistungsstand, den Realschulabschluss oder den Realschulabschluss mit Eignung zum Wechsel an die Fachoberschule oder in die Gymnasiale Oberstufe zur Erlangung des Abiturs.
s. a. Abschlüsse an der Steinwaldschule

AMC-Regel

ist ein Oberbegriff für einen betriebsinternen Prozess, mit dem die Entwicklung von Unterricht, Schulkultur, pädagogischer Identität und Schulkonzept an der Steinwaldschule professionell weiter entwickelt wird . Mit der AMC - Regel ( A = Analyse; M = Maßnahmen; C = Controlling ) führt die Steinwaldschule regelmäßig pädagogische Klausurtagungen, Bilanztage in den Jahrgangsteams sowie schulinterne Lehrerfortbildungen (SCHILF) durch, um das pädagogische Konzept der Steinwaldschule weiterhin zu verbessern.

Amateuerfunk

ist ein Unterrichtsangebot im Wahlpflichtbereich. Hier lernen die Schüler/innen in der Elektronikwerkstatt den Umgang mit modernsten computergesteuerten digitalen Techniken, sowie die Verständigungssprache im internationalen Funksprechverkehr. Das Rufzeichen der Steinwaldschule lautet: DL O DQ.

Ämter

werden in der Klassengemeinschaft vergeben. Diese bildet ab der Klasse 5 einen Klassenrat. In ihm werden die Klassensprecher/innen, Präsident/in für den Gesprächs- bzw. Morgenkreis in der SV- oder Klassenratsstunde gewählt. Zur Unterstützung und Festigung der Klassengemeinschaft werden weitere Ämter wie z.B. die Führung der Klassenkasse, des Klassenbuches, als auch der Energiekontroll-, Blumen- und Aquariumsdienst eingerichtet.

Ist als Zeichen hinter den Namen der Steinwaldschule gesetzt. Die Schüler/innen des Wahlpflichtkurses Kunst (Jg. 10) kamen bei der' Signet-Entwicklung auf die Idee, mit diesem Apostroph den Schulnamen abzukürzen. Es steht für "Integrierte Gesamtschule des Schwalm-Eder-Kreises, Versuchsschule des Landes Hessen".

Austauschfahrten

sind feste Angebote, um im Ausland Erfahrungen mit anderen Kulturen machen zu können. Auf diese Weise sollen auch die Sprachkenntnisse vertieft werden. Mit Partnerschulen in Amerika, England und Frankreich wird ein gegenseitiger Schüleraustausch regelmäßig angeboten. Hierzu gehören auch Betriebspraktika. In der Regel fahren Steinwaldschüler/innen in Familien ihrer ausgewählten Austauschpartner/innen. Einige Monate später kommen anschließend ihre Austauschschüler/innen an die Steinwaldschule zum Gegenbesuch.

Außerschulische  Lernorte

werden für sehr spezielle Unterrichtsangebote eingerichtet. Hierzu gehören z.B. das Fitness- und Krafttraining im Power-Center von Neukirchen, Waldlehrpfad, Schulwald, Durchführung von Projektarbeiten in Betrieben sowie Kunst- und Theaterwerkstätten. Es handelt sich hierbei um Lernorte, die außerhalb der Steinwaldschule liegen.

Berufsberatung

findet regelmäßig ab der Klassenstufe 8 statt. In Zusammenarbeit mit dem Berufsberater des Arbeitsamtes Marburg wird wöchentlich eine persönliche Beratung angeboten. In der Jahrgangsstufe 9 wird außerdem eine Berufswahlorientierung fächerübergreifend in verschiedenen Unterrichtsbereichen angeboten, um eine optimale Berufsfindung zu gewährleisten.

Besuchergruppen

kommen aus Hessen und den übrigen Bundesländern in die Steinwaldschule, um neue Handlungspielräume für eine eigene Prozess- und Konzeptentwicklung kennenzulernen. Die Besuchergruppen werden von einzelnen Teams und der Schulleitung betreut.

Betriebspraktikum

ist ein Pflichtangebot für alle Schüler/innen der Steinwaldschule. Nach einer einjährigen Vorbereitungsphase im fächerübergreifenden Unterricht von Arbeitslehre, Deutsch und Gesellschaftslehre findet ein zweiwöchiges Betriebspraktikum zum Ende der Jahrgangstufe 8 zum Kennenlernen der Arbeitswelt statt. Zur Vertiefung schließt sich zu Beginn der Jahrgangsstufe 9 ein zweites Betriebspraktikum an.

Chancengleichheit

galt zu Beginn der 70er Jahre in der Schulausbildung als eines der Hauptziele. Deshalb wurden Förderstufen und Gesamtschulen eingerichtet. So wurde auch 1972 die Steinwaldschule zu einer Integrierten Gesamtschule umgewandelt.

Differenzierung

ist ein Oberbegriff für alle Maßnahmen, mit denen der Unterricht den Fähigkeiten, Neigungen, Interessen und Bedürfnissen der Schüler/innen angepasst werden soll. Innere Differenzierung meint den Umfang des Lerninhaltes auf die unterschiedliche Leistungsfähigkeit der Schüler/innen anzupassen. An der Steinwaldschule wird dieses Förderungsverfahren besonders in den Kernfächern, im Wahlpflichtunterricht und im Bereich des „Selbständigen Lernens" mit der projektorientierten Wochenplanarbeit gezielt durchgeführt. Die äußere Differenzierung meint die Einrichtung von Kursen mit verschiedenen Leistungsniveaus ( z.B. A,B,C - Kurse). Die Neigungsdifferenzierung meint die Einwahlmöglichkeiten in Unterrichts-bereiche, in denen die Schüler/innen ihren individuellen Interessen und Neigungen nachgehen können z.B. das Erlernen der zweiten Fremdspra-che, Arbeiten in musischen oder technischen Fächern (siehe auch Werkstätten).

Echo

lautet der Name der Schulzeitung der Steinwaldschule, die von 1967 bis 2011 herausgegeben wurde. Die letzte Ausgabe, Nr. 78/2011, erschien als DVD. Danach wurden Artikel auf den Webseiten der Steinwaldschule veröffentlicht.

Elternmitarbeit

wird an der Steinwaldschule gewünscht. Der von allen Klassen gewählte Elternbeirat bietet regelmäßige offene Aussprachen sowie gemeinsame Treffs in gemütlicher Runde an. Darüber hinaus werden in vielen Klassen Stammtische sowie Gesprächskreise zu Erziehungsfragen angeboten.

Evaluation

meint ein Beratungsverfahren zur Weiterentwicklung der Schulkultur und -Organisation. Es wird an der Steinwaldschule schulintern mit dem AMC-Prozess und schulextern mit wissenschaftlicher Beratung durch das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung begleitet.

Fächerübergreifender Unterricht

meint die Verknüpfung von gemeinsamen Lerninhalten bestimmter Unterrichtsthemen. „Wie sehen wir?" lautet z.B. ein Thema in Kunst, Biologie und Physik. Hier werden visuelle Wahrnehmung, der Aufbau des Auges und die Optik gemeinsam behandelt. Ein anderes von vielen Themen lautet „Entdeckungen". Hier werden in den Fächern Gesellschaftslehre, Religion, Deutsch, Musik, Kunst und Physik die historischen, sozialen, literarischen, missionarischen, musischen und technologischen Bezüge des Zeitalters aufgearbeitet, in dem Kolumbus Amerika entdeckte.

Fördern

wird je nach Bedarf im Vormittagsunterricht und an mehreren Nachmittagen angeboten. Hierzu gehören auch die Hausaufgabenhilfe, sowie die Sprachförderung an drei Nachmittagen in der Woche.

Förderverein

"Pro SWS" unterstützt die Steinwaldschule seit 2003. Hier können alle Lehrer/innen und Eltern Mitglied werden. Mit freiwilligen Spenden ist es gelungen, viele Unterrichtsvorhaben zu fördern, für die oft das Geld fehlte. Die sächliche Ausstattung wurde dadurch erheblich verbessert.

Gesellschaftslehre

ist das Fach im Stundenplan der Schüler/innen, das Inhalte und Fragestellungen der alten Fächer Geschichte, Erkunde und Sozialkunde in einem Zusammenhang behandelt. Es wird von Klasse 5 - 10 als Kernfach ausschließlich im Klassenverband unterrichtet.

Gesprächskreise

gibt es sehr viele an dieser Schule. Hierauf ist die Steinwaldschule bei den ständigen Veränderungsprozessen angewiesen, um sich eine dauerhafte Unterstützung von Behörden, Wirtschaftsbetrieben, Schulaufsicht und Mandatsträgern im Kreis-, Land- und Bundestag langfristig zu sichern. Aus diesem Grunde pflegt die Steinwaldschule ständig Gespräche über traditionelle Grenzen hinweg, um neue Handlungsspielräume zur Verbesserung der Schularbeit zu erzielen. Ein wichtiger Gesprächskreis findet u.a. mit Wirtschaftsbetrieben, dem Arbeitsamt und den Gemeinden im Einzugsbereich der Steinwaldschule statt, um die Ausbildungsmöglichkeiten für die Steinwaldschüler/innen zu verbessern. Weitere Gespräche finden regelmäßig mit den Bürgermeistern statt, um die Zusammenarbeit in dieser ländlichen Region von Schwalm und Knüll zu optimieren.

Gong

ist ein akustisches Signal, dass die großen Pausen und den Unterrichtsvormittag beendet. Auf weitere Pausengongs verzichtet die Steinwaldschule, um Ruhe in den Vormittagsablauf zu bringen.

Hausaufgaben

gibt es an der Steinwaldschule ebenso wie an allen anderen Schulen. Schüler/innen, die Schwierigkeiten bei der Bewältigung ihrer Hausaufgaben haben, bietet die Steinwaldschule Hausaufgabenhilfe an. Wer sich hier einwählt, ist verpflichtet für den vereinbarten Zeitraum teilzunehmen. Für die Kinder in der Ganztagsschule ergeben sich in der Regel keine Hausaufgaben, sondern Schulaufgaben, die in der Schule gemacht werden sollen. Für zu Hause bleiben dennoch: Vokabeln lernen, Lektüren lesen, für Arbeiten üben. S. a. Lernbüro

Identität

und Schulprogramm" heißt das pädagogische Fachbuch, das von der Steinwaldschule zur pädagogischen Schul- und Organisationsentwicklung herausgegeben worden ist. Es stellt den „Weg der Steinwaldschule zum Konzept des selbständigen und sozialen Lernen" dar. Das Buch ist in der Reihe „Bausteine des Sozial Managements" im AOL + Lexika Verlag erschienen. Das Buch kann in jeder Buchhandlung bestellt bzw. gekauft werden. Bestellungen nimmt auch die Steinwaldschule oder der AOL-Verlag entgegen.

IGS

ist die Abkürzung für Integrierte Gesamtschule.

Integrierte Gesamtschule

ist die Steinwaldschule. Sie legt großen Wert auf eine möglichst lange persönlichkeitsbezogene Förderung im Klassenverband. Hier sollen leistungsstärkere Schüler/innen mit weniger Begabteren möglichst lange zusammenarbeiten. Auf diese Weise soll Spätentwicklern als auch begabteren Schüler/innen die Chance geboten werden, sich auch dann noch freier entfalten zu können, wenn schulformbezogene Schulangebote vergleichbarer Schulen kaum noch Entfaltungsmöglichkeiten anbieten können. Die Herausbildung von Schlüsselqualifikationen durch Erziehung zur Selbständigkeit, Mithilfe, sozialer Verantwortung und Teamfähigkeit spielt bei dem Schulkonzept der Steinwaldschule eine sehr wichtige Rolle.

Jahrgänge 5-10

sind sechs Schülerjahrgangseinheiten für sich. Sie sind in eigenen Hausbereichen in der Steinwaldschule mit festen Klassenräumen untergebracht. Die Jahrgänge veranstalten im Schuljahr ein eigenes Kulturprogramm, zu dem Exkursionen, Klassenfahrten, Feste, Jahrgangstreffs, Workshops, Ausstellungen und gemeinsame Wettkämpfe u.a. gehören.

Kalender

"Kunst von uns" wird seit 1987 regelmäßig in der Kunstwerkstatt der Steinwaldschule mit interessierten Schüler/innen aller Jahrgangsstufen erarbeitet, gestaltet und gedruckt.

Kleine Schulgalerien

findet man in der Steinwaldschule in allen Gebäudebereichen. Sowohl in einzelnen Klassenräumen als auch in Treppenhäusern und Flurbereichen stellen Schüler/innen ihre Leistungen vor. Sie vermitteln den Mitschüler/innen einen Einblick in die neu erworbenen Fähigkeiten. Für Besucher sind die Ausstellungen ein Spiegelbild der Unterrichtsarbeit.

Klassenfahrten

finden in der Steinwaldschule in den Jahrgangsteams 5, 7 und 10 statt.

Konzeptgruppe

ist die pädagogische Arbeitsgruppe, die die Weiterentwicklung des Schulprogramms und des Schulkonzepts im Auftrag der Gesamtkonferenz reflektiert.

Kulturelle Praxis

ist ein Angebot für alle Steinwaldschüler/innen. Hier werden fächerübergreifend musische Projekte wie Darstellendes Spiel, Theater und Musicals selbständig inszeniert und vorgeführt. Musik, Kunst, Arbeitslehre und Instrumentalgruppen werden bei diesen Vorhaben eingebunden.

Leitgedanken

sind eine gemeinsam getroffene Verständigungsgrundlage für die Arbeit und das Schulleben an der Steinwaldschule ( siehe „Wohlfühlen").

Lernbüro

heißt die Lernzeit, in der Kinder der Ganztagsschule z.B. ihre Schulaufgaben machen oder an ihren Wochenplänen arbeiten.

Mediathek

ist eine Art Lernwerkstatt und Schulbibliothek, in der alle in der Schule zur Verfügung stehenden Medien, Informations- und Wissensmaterialien zentral angeboten werden. Die Mediathek ist für Schülergruppen und einzelne Interessierte geöffnet. Es handelt sich hierbei um einen stillen Arbeitsraum, in dem der Umgang mit dem vielfältigem Informationsmaterial selbständig bearbeitet werden kann. Auf diese Weise soll das wissenschaftliche als auch selbständige Arbeiten gefördert werden. In der Mediathek wird ein Intranet angeboten, das den Zugriff auf weitere abgespeicherte Informationsmaterialen u.a. aus dem Internet zur Bearbeitung und Durchführung von Referaten, Projekt- und Expertenarbeiten ermöglicht.

Mensa

ermöglicht viermal in der Woche den Schulangehörigen eine Auswahl von drei verschiedenen Essen und einem Salatbüfett.

Morgenkreis

ist ein Einrichtung in den Klassen 5 und 6, mit der sie die Unterrichtswoche beginnen. Die Schüler/innen setzen sich in Kreis zusammen. Man erzählt z. B. Interessantes vom vergangenen Wochenende, plant die bevorstehende Vorhaben, regelt das Zusammenleben in der Klassengemeinschaft. In den höheren Klassen wird dieses Ritual durch die. SV-Stunde regelmäßig in Form eines Klassenrates im Frühbereich fortgesetzt.

Nachmittagsunterricht

findet in der Regel als Wahlunterricht zwischen 13:30 Uhr und 15:00 Uhr an vier Nachmittagen statt. Es handelt sich hierbei um Neigungs- und Interessenangebote: Arbeit in den Werkstätten, im Schulgarten, am Computer, Schreibmaschinenkurse, Theater- oder Musical-Projekte, Instrumental- und Chorunterricht, Sportarbeitsgemeinschaften, Hausaufgabenhilfe, Förderung. Die Teilnahme ist freiwillig. Nach Beendigung des Wahlunterrichts fahren Busse in alle Ortsteile.

Niedrig-Energie-Schule

versucht mit der knapper werdenden Energie verantwortungsvoll umzugehen.

Öffnung

bedeutet sowohl für den Unterricht als auch für das Schulhaus Begegnungen zuzulassen. Auf diese Weise hat sich die Steinwaldschule zu einem kulturellen Ort in ihrem Schuleinzugsbreich entwickelt, wo Ausstellungen, Foren, Workshops, Konzerte und Theatervorführungen stattfinden.

Pausen

dienen in erster Linie der Entspannung. In großen Pausen halten sich die Schüler/innen in Pausenbereichen im Schulgelände auf. Einzelne Klassen können sich unter Aufsicht von Lehrer/innen auch im Gebäude ruhig aufhalten. Beratungsgespräche werden während der großen Pause grundsätzlich ermöglicht. Das Verlassen des Schulgeländes ist nur mit Zustimmung der Klassenlehrer/innen erlaubt. Die Pausenaufsicht wird mit den Schüler/innen der Jahrgansstufe 10 und dem Lehrerkollegium gemeinsam organisiert. Näheres regelt die Schulordnung.

Partnerschulen

hat die Steinwaldschule im In- und Ausland. Hierzu gehören: die Shadle-Park-High-School in Spokane Wash.-State, USA, das College Fontcarrade in Montpellier in Frankreich sowie Regelschulen in Lisky am Don in Rußland.

Projekte

werden in der Steinwaldschule regelmäßig in den einzelnen Jahrgängen im Wahlpflichtunterricht als auch im Bereich des „Selbständigen Lernens" durchgeführt und präsentiert.

Rechenschaft

geben sich einzelne Teams in Form von Bilanztagen als auch das gesamte Kollegium in Form von zweitägigen Pädagogischen Klausurtagungen.

Rechtschreibung

wird nicht nur im Deutschunterricht an der Steinwaldschule groß geschrieben. Übungsformen wie Wochendiktate werden in den Klassenstufen 5 und 6 verlangt. Außerdem werden Unterrichtsmaterialien eingesetzt, mit denen Fehlerschwerpunkte individuell bearbeitet werden.

Religionsunterricht

wird gemeinsam mit den Pfarrern der katholischen und evangelischen Kirchen und dem Fachkollegium konkret geplant und durchgeführt: ein Novum für eine beispielhafte ökumenische Kooperation.

Rituale

sind in der Steinwaldschule feste Gewohnheiten, die einen symbolischen Gehalt haben. Sie dienen zur Festigung des Gemeinschaftslebens in der Steinwaldschule. Hierzu gehören die herzliche Aufnahme neuer Schülerjahrgänge, regelmäßige Teamsitzungen im Jahrgang, Bilanztage einzelner Teams, Morgenkreis, Klassenrat, fest eingebundene Exkursionen und Fahrten im Kulturprogramm einzelner Jahrgänge, große Sportfeste und auch die festliche Entlassungsfeier der Abschlussjahrgänge. Es handelt sich hierbei um immer wiederkehrende Begegnungen, Präsentationen und Feste, die die Schul- und Arbeitszeit an der Steinwaldschule gliedern und stützen.

Schienenbus

ist ein ausrangierter Kleintriebwagen der Bundesbahn. In mühevoller Arbeit wurde er im Wahlpflichtunterricht umgebaut.

Schulprogramm

ist ein Instrument mit dem die Steinwaldschule in Absprache mit dem Schulträger, dem Schwalm-Eder-Kreis, dem Staatlichen Schulamt in Fritzlar und dem Hessischen Kultusministerium die vereinbarten Schritte zur Weiterentwicklung des schulischen Konzepts überprüft und abstimmt. Die Steinwaldschule arbeitet mit einem Schulprogramm, seitdem sie als Versuchsschule des Landes Hessens anerkannt wurde.

Schulordnung

hat sich die Steinwaldschule gegeben. Sie regelt das Zusammenleben von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern im Schulalltag. Auf diese Weise soll das Gemeinschaftsleben in der Steinwaldschule gestärkt werden.

Schulverbund

bezeichnet eine Zusammenarbeit aus Oberstufen-, Mittelstufen- und Grundschulen. Die Steinwaldschule ist Bestandteil des Schulverbundes im Altkreis Ziegenhain zwischen Schwalmstadt, Neukirchen und Oberaula. Im Schulverbund werden in unregelmäßigen Abständen Unterrichtsinhalte konzeptionell verglichen und aufeinander abgestimmt.

Selbständiges Lernen

kennzeichnet Arbeitsformen, die von den Schüler/innen ein hohes Maß an Selbsttätigkeit abverlangen. Im Unterricht sollen die Schüler/innen befähigt werden, selbständig ihre Lerninhalte zu erfassen, zu begreifen, zu analysieren, auszuwerten, zu bearbeiten und vorzustellen. In der Wochenplanarbeit, in Projekten und im Lernbereich des „Selbständigen Lernens" sollen die Schüler/innen für sich ihre Arbeitsprozesse organisieren, in einem vereinbarten Zeitraum bewältigen und anschließend präsentieren können.

Sitzenbleiben

gibt es an der Steinwaldschule wie an allen Integrierten Gesamtschulen nicht. Bei schwächer werdenden Leistungen wird Förderung angeboten oder nötigenfalls die Abstufung aus einzelnen Kursen vorgenommen, um dann eine erfolgreiche Mitarbeit zu ermöglichen.

Skikurs

bietet die Steinwaldschule jährlich im Rahmen einer Wintersportarbeitsgemeinschaft ( Wahlunterricht) an. Die Steinwaldschule fährt dann auf eine 2000 m hochgelegene Hütte in das Zettersfeld bei Lienz in Osttirol.

Steinwald-Bistro

ist ein Aufenthaltsbereich im Pausenbereich vor dem Atrium. Hier wird der Mittagstisch angeboten.

SV

ist die Abkürzung für den Namen der Schülervertretung. Sie setzt sich aus den gewählten Klassensprecher/innen und den Jahrgangssprecher/innen zusammen. In einer Urwahl wählt die gesamte Schülerschaft ihre bzw. ihren Schulsprecher/in. Geleitet wird die SV von einer Arbeitsgruppe, dem SV-Team.

Teamsprecher/in

ist in erster Linie für organisatorische Aufgaben im Lehrerteam zuständig. Er/Sie ist Bindeglied zwischen den Jahrgangsteams, Fachbereichen und der Schulleitung und koordiniert geplante Veranstaltungen und den Vertretungsunterricht. Regelmäßig findet einmal im Monat ein Informationsaustausch mit der Schulleitung statt.

Team-Stammgruppen-Modell (TMS)

bezeichnet seit 1987 eine Organisation der engen Zusammenarbeit von Schüler/innen und Lehrer/innen eines Jahrgangs. Es handelt sich hierbei um eine kleinere Schuleinheit im großen System der Steinwaldschule. Der Jahrgang ist in einem festen Gebäudebereich für zwei Jahre untergebracht. Zu einem Jahrgangsteam gehören Lehrer/innen mit dem größten Anteil ihrer wöchentlichen Unterrichtsverpflichtung. Das Team stimmt regelmäßig einmal im Monat ihre pädagogischen und inhaltlichen Vorhaben ab.

Umstufungen

finden in den Kursen mit äußerer Differenzierung statt,
- wenn Schüler/innen erheblich mehr leisten können, als in ihren Kurs verlangt wird (Aufstufung in ein höheres Niveau)
- wenn Schüler/innen den Anforderungen ihres Kurses nicht mehr erfüllen (Abstufung ). In diesem Fall können die Eltern aber verlangen, dass ihr Kind noch ein halbes Jahr den bisherigen Kurs weiterbesuchen darf, um eine Verbesserung zu erreichen ( Widerspruchsrecht). Dann entscheidet die Klassenkonferenz.

Versuchsschule

des Landes Hessen ist die Steinwaldschule. Mit diesem Status soll sie, als eine „Gesamtschule mit besonderer pädagogischer Prägung" und als eine Schule im ländlichen Raum, Programme und pädagogische Konzepte zur Förderung des Unterrichtsalltags weiterentwickeln. Eine ständige Reflexion über die reformorientierte Arbeit ist deshalb nötig. Auf diese Weise soll die innerbetriebliche Organisation optimiert werden. Die Ergebnisse einer solchen Erprobung präsentiert die Schule in regelmäßigen Abständen der Schulaufsicht und dem Kultusministerium in Form von Rechenschaftsberichten (Revisionsgespräche). Die Steinwaldschule arbeitet mit den Versuchsschulen in Wiesbaden, der Helene-Lange-Schule und in Kassel-Waldau mit der Offenen Schule sowie mit der Reformschule Kassel-Bad Wilhelmshöhe zusammen.

Wahlunterricht

findet nachmittags statt. Hier können Schüler/innen zusätzlich Kurse belegen. Außerdem wird Hausaufgabenhilfe und Förderung angeboten. Das Angebot umfasst musische, sprachliche, sportliche und technologische Kurse ( siehe auch Nachmittagsunterricht, Hausaufgabenhilfe ).

Wahlpflichtunterricht

ist neben dem Pflichtunterricht ein weiteres Unterrichtsangebot, in das sich die Schüler/innen ab Jahrgangstufe 7 einwählen können. Der Unterricht findet in gut eingerichteten Fachräumen oder an außerschulischen Lernorten statt.

"Wohlfühlen"

ist ein sehr ernster Anspruch, den die Steinwaldschule zu realisieren versucht.' Deshalb soll die Steinwaldschule ein Ort sein, mit dem sich die Schüler/innen als auch die hier tätigen Erwachsenen identifizieren und sagen können: „Dieses ist meine Schule, mein Arbeitsplatz. Hier bin ich gern." Aus diesem Grunde reflektiert die Steinwaldschule in regelmäßigen Abständen ihre tägliche Schularbeit und sucht nach Wegen, das Wohlfühlen zu erhöhen. Es gilt das verinnerlichte Prinzip: „Wer sich wohlfühlt, lernt lieber und arbeitet gerne."

Zeugnisse

gibt es an der Steinwaldschule wie an jeder anderen Schule auch. Diese müssen den Anforderungen und Bestimmungen der Schulabschlüsse des Hessischen Schulgesetzes und der Kultusministerkonferenz der Länder entsprechen. Besondere Leistungen werden auf einem Beiblatt zum Zeugnis hervorgehoben.