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Sonntag, 25. Februar 2018

Geschichte der Steinwaldschule

Neukirchen im Jahr 1914

40 Jahre Integrierte Gesamtschule (1972 bis 2012)

Jahr Ereignis
2012 Feierlichkeiten zum Jubiläum: 40 Jahre Integrierte Gesamtschule Neukirchen (1972-2012). Lernen nach Konzept: Steinwaldschule wird schrittweise zu einer gebundenen Ganztagsschule.
2011 Kultusministerin Dorothea Henzler verleiht Preis "Hessische Schulbibliothek des Jahres" an Steinwaldschule. Mensa der Steinwaldschule fertig gestellt, Mittagessen vier Mal die Woche. Die Steinwaldschule erhält eine neue Außenfassade und ein Mehrzweckgebäude mit Mensa und Räumen für künstlerisches und musisches Arbeiten.
2010 Helmut Doublier wird neuer Leiter der Steinwaldschule. Schwalm-Eder-Kreis investiert 1,8 Mio. Euro in eine neue Mensa für die Steinwaldschule und die Astrid-Lindgren-Schule. Durchführung umfangreicher Baumaßnahmen zur energetischen Sanierung der Steinwaldschule aus dem Konjunkturprogramm des Bundes und des Landes Hessen.
2009 Jürgen Reuse an der Steinwaldschule verabschiedet. Hubert Sauer verläßt die Steinwaldschule nach 40-jähriger Tätigkeit. Olaf Roediger wird Nachfolger von Hubert Sauer als Konrektor. Beatrice Gebauer wird neue Schulsozialarbeiterin an der Steinwaldschule.
2008 Kreistag beschießt die Umwandlung der Steinwaldschule in eine gebundene Ganztagsschule. Kreisausschuss beschließt Neubau einer Mensa an der Steinwaldschule.
2007 Die Steinwaldschule verzeichnet einen großen Schülerzuwachs. Turbo-Abitur (G8) und Richtwerteverordnung sorgen für eine positive Bilanz. Blick über den Zaun: Steinwaldschule schließt sich dem Verbund reformpädagogisch engagierter Schulen an. Feierlichkeiten im Atrium: 21 Jahre Schüleraustausch Neukirchen-Montpellier.
2006 Steinwaldschule stelle Konzept "Kulturelle Praxis" in Berlin vor. Steinwaldschule erhält für die Gestaltung der Ganztagsbetreuung 165000 Euro aus dem Programm "Investition, Zukunft, Bildung und Betreuung". Die Telekom bietet schnelle DSL Anschlüsse in Neukirchen an.
2005 Der Antrag der Steinwaldschule auf Umwandlung zu einer gebundenen Ganztagsschule wurde vom Hessischen Kultusministerium abgelehnt. Staatssekretär Jacobi informiert sich über die Arbeit der Steinwaldschule als eine von vier Versuchsschulen in Hessen. Schnellerer Internetzugang durch Bürgernetz in Neukirchen.
2004 Der Pädagoge Dr. Heinz Klippert stellt sein Methodenkonzept vor. Oberaularer Schule verliert den Hauptschulzweig und zwei ausgelagerte Klassen an die Steinwaldschule.
2003 In der Steinwaldschule wird ein Funknetzwerk für mobiles Lernen mit Notebooks installiert. Schottische Fußballer zu Gast an der Steinwaldschule.
2002 Jürgen Reuse wird kommisarischer Direktor an der Steinwaldschule. Young Americans üben mit Jugendlichen eine großartige Bühnenshow ein. In den folgenden Jahren treten die Young Americans wiederholt an der Steinwaldschule auf.
2001 Steinwaldschule beschließt Programm "Ganztägig arbeitende Schule" und richtet ein Ganztagsangebot ein.
2000 SWS: ... validiert ihr Konzept durch die TIMSS-Studie des Max-Planck-Instituts, ... richtet das Pädagogische Forum 2000 zur Qualitätsentwicklung aus, ... ist Gastgeber der INIS-Jahreskonferenz der Bertelsmann-Stiftung.
1999 SWS: ... präsentiert ihr AMC-Prozessmodell auf dem 1. Bildungskongress in Bonn.
ab 1998 Mitarbeit der Steinwaldschule in nationalen und internationalen Schulnetzwerken. Die Steinwaldschule wird Mitglied im INIS-Netzwerk der Bertelsmann-Stiftung.
1997 Buch zum Entwicklungsprozess der Schule "Identität und Schulprogramm - Die Steinwaldschule auf dem Weg zum selbständigen und sozialen Lernen" erscheint. Fertigstellung des letzten Bauabschnittes für naturwissenschaftliche Übungsräume und einen "Ton-Textil-Werkraum".
1996 SWS: ... beschließt in ihrer Schulgemeinde Leitgedanken.
1995 SWS: ... wird Versuchsschule des Landes Hessen und beschließt ihr erstes Schulprogramm.
1993 Fertigstellung der neuen Fachräumen "Arbeitslehre" (Küche und Werkräume für Holz und Metall). Steinwaldschule wird zusammen mit drei weiteren Schulen in Hessen Versuchsschule des Landes Hessen mit dem Auftrag, den pädagogischen Handlungsspielraum zu bestimmen. Das erste Schulprogramm der Schule wird verabschiedet.
1992 Die hessischen Gesamtschulen "besonderer Prägung", zu der die Offenen Schulen in Kassel und Babenhausen, sowie die Helene-Lange-Schule in Wiesbaden als auch die Steinwaldschule gehören, tagen in Neukirchen.
1991 5-Tage-Woche an der Steinwaldschule eingeführt. Wahlunterricht findet an vier Nachmittagen statt. Kultusminister Hartmut Holzapfel gesteht der Steinwaldschule besonderen Status für pädagogische Innovationsarbeit zu.
1989 Konferenzbeschluss: Kollegium wünscht mit nur fünf Gegenstimmen ein durchgängiges Team-Stammgruppen-Modell von Klasse 5 - 10.
1987 Kollegiumsklausur: Team-Stammgruppen-Modell (TSM) für die Klassen 5 - 8 beschlossen.
1986 Kollegiumsklausur: Team-Stammgruppen-Modell (TSM) für die Klassen 5 - 8 beschlossen.
1983 Steinwaldschule erhält modernste Turnhalle im Schwalm-Eder-Kreis.
1982 Steinwaldschule wird als IGS 10 Jahre alt. Kultusminister Hans Krollmann führt ersten Spatenstich zum Turnhallenbau durch.
1980 Erweiterungsbau fertiggestellt: Grundschule und Gesamtschule werden Nachbarn.
1976 Die Förderstufe in Oberaula wird am 01.08. an die IGS Neukirchen angegliedert.
1974 Die Grundschule Neukirchen wird von der IGS getrennt.
1972 Die Steinwaldschule wird am 1. August per Erlass des Hess. Kultusministers eine Integrierte Gesamtschule (IGS).

Die Schulgeschichte Neukirchens vor 1972

In Neukirchen gibt es seit 480 Jahren eine Stadtschule.

Jahr Ereignis
1971 Eltern wünschen die Steinwaldschule als Integrierte Gesamtschule. Ein Schultyp für das Schwälmer Land entwickelt sich.
1970 Nach 450 Jahren verliert die Stadt Neukirchen die Schulträgerschaft und wird abgelöst durch den Landkreis Ziegenhain.
1969 Der Stadtrat von Neukirchen beschließt einstimmig eine integrierte Gesamtschule (IGS) für Neukirchen einzurichten..
1966 Kultusminister Prof. Schütte überrascht bei der Namensgebung der Schule Stadtväter und Schulgemeinde: Die "Steinwaldschule" wird künftig als Realschule geführt.
1965 Neukirchen erhält die erste Förderstufe in Nordhessen.
1964 Einzug in das neue Schulhaus am Hasselberg.
1956 Lehrer Rehwald verfasst eine Schulchronik von 1520 bis 1956, das entscheidende Dokument für die spätere Aufarbeitung der Schulgeschichte Neukirchens durch Fritz Volze.
1953 Die Volksschule Neukirchen zählt aufgrund vieler Flüchtlingskinder aus den Ostgebieten über 400 SchülerInnen. Neukirchen erhält eine achtzügige Volksschule mit Rektor Vogt an der Spitze.
1948 - 1952 Schulspeisung mit Hilfe des Marshall-Plans. Eine Garage wird zur Schulküche umfunktioniert.
1946 Neue Schulräume werden in einer Baracke in der Birkenallee bezogen.
1933 Die Nazis erhöhen erheblich steuerliche Abgaben für die jüdische Schule, daraufhin geht die "israelische Schule" ein. Jüdische Kinder besuchen bis 1937 die Stadtschule.
1920 Der Zeittakt der Unterrichtsstunde wird aufgrund von Lehrermangel um 15 Min. gekürzt. Es entsteht die 45-Min.-Stunde.
1905 Einführung einer ländlichen Berufsschule in Neukirchen.
1850 Über 350 Jahre unterrichteten Pastoren die Neukirchener Schüler im Alter zwischen 6 und 14 Jahren.
1847 Einrichtung eines jüdischen Schulhauses in Neukirchen.
1726 ... wurden in Hessen alle Kinder schulpflichtig. Die Hauptschulzeit ist nach vollbrachter Ernte vornehmlich in den Winter- und Frühjahrsmonaten.
1520 Erste urkundliche Erwähnung einer "Stadtschule" in Neukirchen. Damals bezahlten die Schüler ihren Lehrer ausreichend mit Brot, Eiern, Wurst und Käse.