Sie sind hier: Aktivitäten / Wahlpflichtkurse / Wahlpflichtkonzept
Deutsch
English
Mittwoch, 25. April 2018

Einwahlregeln für Wahlpflichtkurse


  • Es gibt sechs Themenbereiche:
  1. Fremdsprachen
  2. Natur
  3. Kulturelle Praxis
  4. Wirtschaft/Technik
  5. Leben/Gesundheit
  6. Informationstechnik

  • Die Einwahl erfolgt jährlich.

  • Ein Bereich kann im Verlauf der Schulzeit höchstens zweimal gewählt werden.

Wahlpflichtkonzept

Der Wahlpflichtunterricht wurde hinsichtlich des Inhalts, der Unterrichtsmethoden und der Organisation neu gestaltet. Das soll dazu beitragen, den Schülerinnen und Schülern eine größere Auswahl aber auch eine stärkere Betonung eines bestimmten Fachgebietes zu ermöglichen. Gleichzeitig sind die Angebote nicht mehr zufällig, sondern ordnen sich einer festgelegten Systematik unter, die durch Inhalte, wachsende Ansprüche und Methodenvielfalt bestimmt wird. Die Förderung unterschiedlichster Begabungen ist uns dabei ein besonderes Anliegen.

Bildung von sechs Themenbereichen auf der Grundlage von:

  • fachübergreifenden Aspekten
  • projektbezogener Ausrichtung
  • praxisorientierten Ansätzen
  • erhöhten Anteilen für Selbständiges Lernen
  • Stundentafel und Rahmenplänen
  • Ergebnissen interner und externer Evaluation (SL; DIPF; TIMMS)

Im Mittelpunkt des Wahlpflichtunterrichts stehen dabei:

  • das Erlangen von Medienkompetenz
  • die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit
  • die Vertiefung der Kenntnisse in der Informationstechnologie
  • das Erfassen naturwissenschaftlicher und ökologischer Zusammenhänge
  • technisches und wirtschaftliches Grundverständnis
  • Erweiterung der eigenen kulturellen Erfahrungen
  • angemessenen und bewussten Umgang mit seinem eigenen Körper
  • die Erhöhung der Fremdsprachenkompetenz

Um eine Vergleichbarkeit in der methodischen und inhaltlichen Ausrichtung der WP-Kurse zu gewährleisten, gelten folgende Grundsätze:

  1. Alle Begabungen sollen berücksichtigt werden.
  2. Die Selbstwirksamkeit der Schülerinnen und Schüler soll gestärkt werden.
  3. Selbständigkeit sowie Themen mit „Ernstcharakter“ innerhalb der Kurse sollten an Bedeutung gewinnen.
  4. Projekte mit fachübergreifenden Themen und vielen praktischen Ansätzen sollten in den Kursen bestimmend sein.
  5. Mit den Schuljahren müssen die Anforderungen an die Schülerinnen und Schüler entsprechend wachsen.
  6. Die mit dem Alter der Schülerinnen und Schüler zunehmende Individualisierung und die wachsende Selbständigkeit müssen in den Kursen Berücksichtigung finden.

Allen Schülern eine bestmögliche Schulbildung zu bieten, schließt nach unserem Verständnis auch ein breites Bildungsangebot ein. Um die eigenen Stärken und Fähigkeiten zu entdecken, braucht es entsprechende Anreize und Angebote. Eine Aufgabe, die eine moderne Schule verstärkt übernehmen muss. Weil der Wahlpflichtunterricht dazu einen entscheidenden Beitrag leisten kann, wurde er an unserer Schule vor einigen Jahren völlig neu organisiert. Grundgedanke war dabei, eine Struktur zu schaffen, die die Schülerinnen und Schüler herausfordert, sich in ganz unterschiedlichen Lernbereichen auszuprobieren, nachzuspüren und zu erkennen, wo die eigenen Fähigkeiten liegen, um diese und dabei auch sich selbst weiterzuentwickeln und um daraus Erfolge und Motivation zu ziehen.

Die Organisation

Der Wahlpflichtunterricht (WPU I) umfasst in den Jahrgängen 7 und 8 jeweils drei Wochenstunden. In den Jahrgängen 9 und 10 kommt ein zweiter Wahlpflichtbereich (WPU II) dazu, dieser umfasst wöchentlich zwei Unterrichtsstunden.

Der gesamte Wahlpflichtunterricht ist in sechs große Themenbereiche untergliedert: 

  • Fremdsprachen
  • Natur
  • Kulturelle Praxis
  • Wirtschaft/Technik
  • Leben/Gesundheit
  • Informationstechnik

Entsprechend der Jahrgangsstufen werden in allen Bereichen bestimmte Jahresthemen angeboten. Diese sind in der Regel projektorientiert angelegt.

Im Lernbereich Technisches Werken wird dabei immer der gesamte Entstehungsprozess eines Produktes von der Idee über die Entwicklung, Fertigung bis hin zur Vermarktung ins Auge gefasst.

Am Ende eines Schuljahres wählt man sich für das kommende Jahr in einen Lernbereich ein. Um sich mit unterschiedlichen Lernbereichen vertraut zu machen, muss jede Schülerin bzw. jeder Schüler in den vier Schuljahren von Klasse 7 bis 10 (man hat dabei insgesamt sechs Wahlmöglichkeiten) in vier unterschiedlichen Lernbereichen gearbeitet haben. Zwei Lernbereiche kann man ein zweites Mal belegen.